Neuer Club „AMT“ in Berlin (Alexanderplatz) öffnet ab März die Türen
FEBRUAR 2026
BETON, BASS & BÜROKRATIE.
Mitten in der „Touri-Hölle“ Alexanderplatz passiert das Unmögliche:
Ein neuer Techno-Club eröffnet. Warum das AMT genau das Signal ist, auf das Berlin gewartet hat.
Machen wir uns nichts vor: Der Alexanderplatz ist für Berliner normalerweise „Sperrzone“.
Zwischen Primark-Tüten, Bratwurst-Grills und Selfie-Sticks hat die Subkultur hier eigentlich schon vor Jahren kapituliert.
Der Trend war klar: Clubs werden verdrängt, ziehen an den Stadtrand oder weichen Bürokomplexen.
Doch jetzt dreht sich der Wind.
📍 Mitten ins Herz
Im März 2026 eröffnet mit dem AMT eine neue Location, die geografisch zentraler nicht sein könnte.
Direkt im Schatten des Fernsehturms wagt ein Kollektiv den Schritt zurück in die Mitte.
Details zum Line-Up werden noch streng unter Verschluss gehalten, aber der Name lässt bereits tief blicken.
🏢 Warum „AMT“?
Der Name spielt genial mit der Berliner Realität. Nichts ist in dieser Stadt so gefürchtet und gehasst wie der Gang zum Amt.
Diesen Begriff nun als Tempel für Hedonismus und Freiheit zu kapern, ist purer Berliner Humor.
Erwarten wir also kühle Ästhetik, rauen Beton und – hoffentlich – schnelle Anträge auf Bass-Zuteilung auf dem Mainfloor.
Ein Signal gegen das Clubsterben
Die Eröffnung ist mehr als nur eine weitere Party-Location. Sie ist ein politisches Statement.
In einer Zeit, in der Traditions-Clubs um ihre Pachtverträge zittern und die A100 den Underground bedroht,
setzt das AMT ein Zeichen: Wir sind noch da. Und wir holen uns die Stadt zurück.
Es beweist, dass Clubkultur nicht an den Rand gehört, sondern ein vitaler Teil des städtischen Herzens ist.
Wenn es dem AMT gelingt, authentischen Sound zwischen die Konsumtempel zu bringen, könnte das eine Renaissance der „Mitte-Nächte“ einleiten.
„Kultur braucht Raum. Dass dieser Raum jetzt am Alexanderplatz entsteht, ist der beste Plot-Twist des Jahres.“
Was uns erwartet
Gerüchten zufolge setzt das Konzept auf Funktion One Sound, ein striktes No-Photo-Policy (zum Glück!) und einen Fokus auf lokale Residents sowie internationale Headliner, die den „Berliner Sound“ verstehen. Keine Kirmes, kein VIP-Tisch-Zirkus, sondern Fokus auf das Wesentliche.
Wir werden im März vor Ort sein und für euch den „Antrag“ prüfen.
Bis dahin: Haltet die Augen offen.