C1R3
Bayern · Electronic, House & Tech House
Vom Gitarrengriff zum Controller – und mit einer Haltung, die vor allem eines will: dass die Leute grooven.
🎸 Aufgewachsen zwischen Aufnahmen und Akkorden
Musik war bei Eric nie ein Hobby, das man sich irgendwann sucht – sie war einfach da. Sein Vater ist Sänger und macht seit vielen Jahren Musik, entsprechend früh kam der Kontakt zu Aufnahmen, Technik und Software. Statt nur zuzuhören, hat Eric mitgeholfen: beim Recording, bei den technischen Dingen.
Mit etwa zwölf kam die Gitarre dazu, parallel die ersten eigenen Experimente in verschiedenen DAWs. Was daraus wurde, ging quer durchs Feld – erst Tracks im Geist des Old-School-Hip-Hop, später Techno und die ersten Ausflüge Richtung House. Diese Bandbreite hört man bis heute.
🎛️ Vom Rave hinter die Decks
Den Anstoß gaben Techno-Events und Clubnächte. Im Februar 2025 stand Eric erstmals selbst als C1R3 an den Reglern, der erste Controller war ein Pioneer DJ DDJ-FLX4. Inzwischen arbeitet er an einem Traktor MX2 – in eineinhalb Jahren vom ersten Einstiegsgerät zum ausgewachsenen Setup.
Gespielt hat er unter anderem im Street Art Café in Nürnberg. Und weil Warten auf Bookings nicht sein Ding ist, hat er mit Neon Lounge an der OTH Weiden gleich ein eigenes Event auf die Beine gestellt – und dort selbst aufgelegt.
Das Handwerk hat er sich konsequent selbst beigebracht, unter anderem über Online-Kurse – beim Anbieter Crossfader wird er inzwischen selbst als Beispiel gezeigt. Und was er lernt, gibt er weiter: Auf TikTok erklärt er Crossfader-Technik, Genre-Wechsel und Scratch-Übungen, auf Deutsch und ohne Nimbus.
🎚️ Er legt nicht nur auf
Die DAW-Experimente aus der Jugend sind nie ganz aufgehört. Im April 2025 hat er mit HAUS 21 einen eigenen Deep-House-Track veröffentlicht, entstanden in Logic Pro. Kein Label, keine große Ankündigung – einfach ein Stück, das er gemacht und rausgestellt hat. Wer wissen will, wohin sein Geschmack als Produzent geht, hört dort am besten rein.
🎧 Einflüsse
SG Lewis, Ben Sterling, Tinzo, Dennis Cruz und Aluna. Von SG Lewis kommt dabei weniger ein bestimmter Sound als eine Denkweise: wie man Tracks auswählt und ein Set als Ganzes aufbaut.
Dazu jede Menge fremde DJ-Sets zum Stöbern – RAW Cuts auf YouTube gehört zur Pflichtlektüre, wenn es um neue Sounds geht.
💡 Was ihn antreibt
„Beim DJing geht es mir vor allem darum, meine Musikauswahl mit anderen zu teilen und eine Stimmung zu schaffen, bei der die Leute lächeln, Spaß haben und grooven.“
Genau deshalb bleibt er auch bewusst offen und legt sich nicht auf ein einziges Genre fest.