Alarmstufe Rot auf dem RAW-Gelände: Vier Berliner Clubs vor dem Aus
ALARMSTUFE ROT AUF DEM RAW-GELÄNDE:
VIER BERLINER CLUBS VOR DEM AUS
Es ist der Albtraum der Berliner Clubkultur: Dem Cassiopeia, Weißen Hasen, Crack Bellmer und Lokschuppen droht die sofortige Insolvenz. Der jahrelange Streit zwischen Eigentümer und Bezirk ist endgültig eskaliert.
Wir haben es oft genug gesagt, aber jetzt brennt die Hütte wirklich lichterloh. Wie aktuelle Medienberichte bestätigen, hat der Haupteigentümer des RAW-Geländes, die Kurth-Gruppe, den Stecker gezogen. Für vier der wichtigsten Institutionen auf dem Areal – das Cassiopeia, den Weißen Hasen, das Crack Bellmer und den Lokschuppen – wurde die Einstellung des Betriebs mit sofortiger Wirkung angeordnet.
🏗️ Bebauungsplan vs. Bassdrum
Hintergrund ist ein zäher, über zehn Jahre währender Kampf um Baugenehmigungen. Zwar hatte der Eigentümer ursprünglich zugesagt, rund 70 Kultureinrichtungen zu erhalten – doch nun scheint das Tischtuch endgültig zerschnitten. Bizarre Randnotiz: Der Eigentümer behauptet, die aktuelle Eskalation habe unter anderem mit einem Brand im Schweizer Wintersportort Crans-Montana zu tun.
Für die betroffenen Clubs bedeutet das die akute Insolvenzgefahr, da ein dringend benötigter Generalmietvertrag bis Ende März in den Sternen steht.
„Ohne diese Clubs wird es mit dieser BVV keinen Bebauungsplan für das RAW geben.“
⚔️ Der Bezirk schlägt zurück
Aber Friedrichshain-Kreuzberg gibt sich nicht kampflos geschlagen. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat in einem Dringlichkeitsantrag den Druck massiv erhöht. Die unmissverständliche Drohung der Politik: Wenn die Clubs sterben, wird das RAW-Gelände nicht nach den Vorstellungen der Investoren bebaut. Die Kulturszene wird hier quasi in Geiselhaft genommen.
📋 Was heißt das für uns?
Wir bei OHRENFOOD stehen bedingungslos an der Seite der Clubs. Das RAW-Gelände ist ein unverzichtbares Herzstück der internationalen und lokalen Szene. Wenn Räume für echten, unzensierten Sound aus Profitgier sterben, stirbt die Kultur. Support The Underground – jetzt mehr denn je!